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dem podcast von klimaschutz - das allgäu handelt
allgäu bei der energiewende längst auf der überholspur
mai 2011: effizienz hausgemacht - szenario 2020
Wildpoldsried tut so, als wäre schon 2020: Zusammen mit Siemens, der RHTW Aachen und der Hochschule Kempten testen die Allgäuer Überlandwerke (AÜW) in der Allgäugemeinde Klima-Zukunft unter Echtbedingungen: Im sogenannten Schlauen Netz, dem Smart Grid, will man Energie besser ausnutzen. Dazu bekommt jeder Haushalt einen Smart Meter. Der Pilot dauert zunächst zwei Jahre und kostet rund 800 000 Euro. Für ihre innovativen Klimaideen und echtes Engagement für Energieeffizienz wurden die AÜW jetzt mit dem bundesweiten Stadtwerke-Award 2011 ausgezeichnet.
Populäre Wunderwaffe Elektromobilität?
Mai 2011: Bericht der Expertengruppe Elektromobilität an Kanzlerin
Werden es tatsächlich eine Million sein bis 2020? Wie die Kanzlerinnenparole heißt? Und wie klimafreundlich sind sie dann wirklich? Bislang sind es 2300…
Klimafreund wird das...Elektroauto aber auch erst, wenn aus dieser Steckdose aber auch Saft aus Wind, Sonne und Co kommt…das geht aber, da sind sich die Experten und eza! einig. Gibt es schon - Carsharing-Elektroauto, abzuholen vor dem eza!-haus in der Burgstraße in Kempten...
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in den USA scheitert Klimaschutzgesetz
sommer 2010: keine Mehrheit im US-Senat
Das Scheitern der Gesetzesinitiative stellt einen herben Rückschlag für den globalen Klimaschutz dar. Die USA werden nun Schwierigkeiten haben, die in Kopenhagen gegebenen Zusagen (17% Minderung bis 2020 - allerdings gemessen an den Emissionen von 2005) zu erfüllen. Die Folge davon wird sein, dass auch China und Indien kaum bereit sein werden, ihre eigenen Emissionen deutlich zu reduzieren.
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Staaten übermitteln Klimaziele
Februar 2010: Emissionsminderungen unverbindlich und wenig wegweisend
55 Staaten haben dem Klimasekretariat in Bonn ihre konkreten Emissionsminderungsziele übermittelt. Diese folgten damit einer Vereinbarung des Weltklimagipfels in Kopenhagen vom Dezember. Im Wesentlichen werden die bereits zuvor genannten Klimaschutzziele bekräftigt. Bis 2020 wollen die USA 13% unter das Niveau von 1990; EU: 20% unter das Niveau von 1990; China: keine Minderungen, lediglich eine Eindämmung der Emissionssteigerung. Diese Angaben sind nicht bindend und dienen vor allem als Verhandlungsgrundlage für die nächste Weltklimakonferenz in Mexiko Ende des Jahres 2010.
Weltklimakonferenz kopenhagen gescheitert
Dezember 2009: klimagipfel ist gescheitert - es gibt kein Abkommen
Auch die 130 Staats und Regierungschefs konnten es nicht mehr richten. Es gibt kein verbindliches Abkommen, stattdessen nichtssagende Absichtserklärungen. Ehrgeizige Reduktionsziele soll es aus europäischer Sicht nur geben, wenn andere Staaten mitziehen. Auch Merkels Taktik folgt diesem Kindergartenniveau der Verhandlungsführung. Nicht einmal Deutschland ist bereit sich als Vorreiter zu positionieren und der Welt zu zeigen, dass sich wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz nicht ausschließen. China taktiert als Entwicklungsland und Industrienation wechselweise und will keinerlei Kontrolle zulassen, geschweige denn verbindliche CO2-Reduktionszusagen. Auf diese Weise wird es auch in Zukunft kein weltweites Abkommen geben. Eine Begrenzung der Erwärmung auf 2 Grad ist damit hinfällig, wenn - ja wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.
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