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luftfahrtbranche rudert gegen miese co2-bilanz an

juni 2011: inlandsflüge schlecht ausgelastet unterwegs

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Sie fliegen – sagen wir von Friedrichshafen aus nach Hamburg. Dann haben Sie wohl gut mal eine ganze Reihe im Jet für sich. Denn jeder dritte Platz bei Inlandsflügen bleibt leer. Das meldet das statistische Bundesamt. Bei Interkontinentalflügen sehe es mit der Auslastung nicht viel besser aus. Gegen die miese CO2-Bilanz der Fliegerei anzurudern hat sich ein neu gegründeter Verein zum Ziel gemacht: Die "aireg" – Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany will mehr für die Erforschung von Kerosinalternativen tun.
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allgäu bei der energiewende längst auf der überholspur

mai 2011: effizienz hausgemacht - szenario 2020

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Wildpoldsried tut so, als wäre schon 2020: Zusammen mit Siemens, der RHTW Aachen und der Hochschule Kempten testen die Allgäuer Überlandwerke (AÜW) in der Allgäugemeinde Klima-Zukunft unter Echtbedingungen: Im sogenannten Schlauen Netz, dem Smart Grid, will man Energie besser ausnutzen. Dazu bekommt jeder Haushalt einen Smart Meter. Der Pilot dauert zunächst zwei Jahre und kostet rund 800 000 Euro. Für ihre innovativen Klimaideen und echtes Engagement für Energieeffizienz wurden die AÜW jetzt mit dem bundesweiten Stadtwerke-Award 2011 ausgezeichnet.

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Populäre Wunderwaffe Elektromobilität?

Mai 2011: Bericht der Expertengruppe Elektromobilität an Kanzlerin

Werden es tatsächlich eine Million sein bis 2020? Wie die Kanzlerinnenparole heißt? Und wie klimafreundlich sind sie dann wirklich? Bislang sind es 2300…
Klimafreund wird das...Elektroauto aber auch erst, wenn aus dieser Steckdose aber auch Saft aus Wind, Sonne und Co kommt…das geht aber, da sind sich die Experten und eza! einig. Gibt es schon - Carsharing-Elektroauto, abzuholen vor dem eza!-haus in der Burgstraße in Kempten...
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hype um klimaschutzthemen nach Japan

april 2011: hype um elektromobilität nach fukushima

Forschern sei der Durchbruch bei der Elektromobilität gelungen, heißt es aus den USA: Ein Akku sei erfunden, der nur drei Minuten lang lade – „toll schnell Tanken wie bisher…“ Prof. Werner Tillmetz vom ZSW in Ulm erklärt, dass das Leben so flippig medienwirksam einfach leider nicht sei…

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wirbel um supersprit e 10

märz 2011: e 10 - weg oder sackgasse zum klimaschutz

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Jetzt wird alles besser: Das meinen zumindest die Benzingipfelteilnehmer zufrieden: Mineralölwirtschafts- und Regierungsvertreter. Jetzt, wenn erst alle besser informiert sind über Supersprit E 10, dann…dann...was…? Egal ob mehr Leute zu wissen glauben, welches Auto E 10 verträgt und welches nicht – bleibt die Frage nach der guten Klimawirkung. "E 10 ist schlecht für Mensch und Klima", sagen Umweltverbände und deren Zahlen...

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in den USA scheitert Klimaschutzgesetz

sommer 2010: keine Mehrheit im US-Senat

Das Scheitern der Gesetzesinitiative stellt einen herben Rückschlag für den globalen Klimaschutz dar. Die USA werden nun Schwierigkeiten haben, die in Kopenhagen gegebenen Zusagen (17% Minderung bis 2020 - allerdings gemessen an den Emissionen von 2005) zu erfüllen. Die Folge davon wird sein, dass auch China und Indien kaum bereit sein werden, ihre eigenen Emissionen deutlich zu reduzieren.

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Staaten übermitteln Klimaziele

Februar 2010: Emissionsminderungen unverbindlich und wenig wegweisend

55 Staaten haben dem Klimasekretariat in Bonn ihre konkreten Emissionsminderungsziele übermittelt. Diese folgten damit einer Vereinbarung des Weltklimagipfels in Kopenhagen vom Dezember. Im Wesentlichen werden die bereits zuvor genannten Klimaschutzziele bekräftigt. Bis 2020 wollen die USA 13% unter das Niveau von 1990; EU: 20% unter das Niveau von 1990; China: keine Minderungen, lediglich eine Eindämmung der Emissionssteigerung. Diese Angaben sind nicht bindend und dienen vor allem als Verhandlungsgrundlage für die nächste Weltklimakonferenz in Mexiko Ende des Jahres 2010.

Weltklimakonferenz kopenhagen gescheitert

Dezember 2009: klimagipfel ist gescheitert - es gibt kein Abkommen

Auch die 130 Staats und Regierungschefs konnten es nicht mehr richten. Es gibt kein verbindliches Abkommen, stattdessen nichtssagende Absichtserklärungen. Ehrgeizige Reduktionsziele soll es aus europäischer Sicht nur geben, wenn andere Staaten mitziehen. Auch Merkels Taktik folgt diesem Kindergartenniveau der Verhandlungsführung. Nicht einmal Deutschland ist bereit sich als Vorreiter zu positionieren und der Welt zu zeigen, dass sich wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz nicht ausschließen. China taktiert als Entwicklungsland und Industrienation wechselweise und will keinerlei Kontrolle zulassen, geschweige denn verbindliche CO2-Reduktionszusagen. Auf diese Weise wird es auch in Zukunft kein weltweites Abkommen geben. Eine Begrenzung der Erwärmung auf 2 Grad ist damit hinfällig, wenn - ja wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.
Mehr zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen

USA und China blockieren sich gegenseitig

August 2009: Kopenhagen-Vorbereitungskonferenz in Bonn

10. August: bei einer weiteren Klima-Vorbereitungskonferenz, die am 10.8. in Bonn beginnt, ringen die USA und China um Klimaziele. Beide Regierungen warten auf Signale des jeweils anderen Staates. China fordert von den USA und Europa eine 40% CO2-Reduktion bis 2020. Dann wolle man auch selbst handeln. China nimmt für sich in Anspruch noch immer ein Entwicklungsland zu sein und fordert UNterstützung von den Industrienationen. Due USA dagegen wollen sich nicht weiter aus dem Fenster lehnen solange China keine verbindlichen CO2-Reduktionsziele beschließt. Eine schwierige Pattsituation.